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Meilenstein auf dem Weg zur optimalen Lehrgangsinfrastruktur: Richtfest im neuen Wohnheim des Bundessprachenamtes

Ein wichtiger Schritt nach vorne: Der letzte Stein wird eingemauert. Foto: Dr. Loreck/BSprA Lupe
Ein wichtiger Schritt nach vorne: Der letzte Stein wird eingemauert
(Foto: Dr. Loreck/BSprA)

Für die Angehörigen des Bundessprachenamtes, ist das neue Gebäude ein wichtiger Schritt nach vorne. Mit ihm verändert sich nicht nur das Gesicht des Standortes sondern auch die Art und Weise, wie die Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer das Bundessprachenamt wahrnehmen.

Über viele Jahre war bei der Evaluation der Lehrgänge eines auffällig: Bestnoten gab es für den Unterricht und das Engagement der Lehrkräfte, einen Einbruch der Zufriedenheitskurve gab es aber auch - nämlich, wenn es um die Unterbringung ging. Wer einmal in Wohnheim II des Bundessprachenamtes gewesen ist, weiß, dass hier nur mit großer Mühe alte Infrastruktur am Leben gehalten werden konnte. Nichts ist dem Lernen jedoch zuträglicher als eine positive Arbeitsatmosphäre. Dazu gehört eine gute und moderne Unterkunft. Wenn man drei, sechs oder gar neun Monate vor Ort ist, um eine neue Sprache zu erlernen, dann braucht man einen Platz, an den man sich zurückziehen kann, um den Unterrichtsstoff zu rekapitulieren, einen Platz, an dem man sich - wenn auch vorübergehend - zuhause fühlen kann. Mit dem neuen Wohnheim wird in Hürth nun ein weiterer derartiger Ort geschaffen. Der großzügige Zuschnitt und die gelungene Raumverteilung tragen dazu bei.

Um das neue Wohnheim auf gebührende Weise einzuweihen waren am 13. April 2016 zahlreiche hochrangige Gäste in Hürth erschienen. Zu den Rednern gehörten Frau Ministerialdirigentin Ulrike Hauröder-Strüning vom Bundesministerium der Verteidigung in Bonn, Herr Lutz Leide, Leiter Facility Management der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Bonn, Oberst Klaus Trares, Leiter des Kompetenzzentrums Baumanagement beim Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, Düsseldorf sowie Frau Bettina Petri-Schwerdt, Regierungsbaudirektorin bei der Bauabteilung der Oberfinanzdirektion NRW in Düsseldorf. Der Präsident des Bundessprachenamtes, Wolfgang Steimels, würdigte den guten Baufortschritt und die Bedeutung des neuen Gebäudes für die Unterbringung der Lehrangsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Zugleich hob er die gute Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten hervor. Im Anschluss wurde in einer gemeinsamen Anstrengung feierlich der letzte Stein eingemauert und der Richtspruch verlesen.

Das Bundessprachenamt hat mit dem Richtfest einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur optimalen Lehrgangsinfrastruktur erreicht. Das neue Wohnheim umfasst 280 Unterkunftseinheiten und deckt damit einen wesentlichen Teil des Unterkunftsbedarfs am Standort. Es ergänzt zudem in hervorragender Weise die Wohnheime I und IV, in denen bereits heute auf hohem Niveau Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer untergebracht sind, die über eine längere Zeit in Hürth an der Sprachausbildung teilnehmen. Mit großer Umsicht wurde auch auf die Belange von schwerbehinderten Menschen und von Familien Rücksicht genommen. Mit dem neuen Wohnheim verfügen die Lehrgangteilnehmerinnen und -teilnehmer zukünftig neben der bereits vorhandenen idealen Lernumgebung auch über die langersehnte, optimale Unterbringung.



Stand vom 14.04.2016 | Text/Foto: Dr. Loreck (© BSprA)