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3200 Gründe für Freude: Spendenscheckübergabe an Hürther Vereine

V.l.n.r.: Sigrid Heine, Präsident Wolfgang Steimels, Fr. Dr. Schreckling von der Gruppe Füreinander, Fr. Sauer-Roos von der Elterninitiative herzkranker Kinder und Jugendlicher Bonn, Vizepräsidentin Maria Anna Wessel, Stabsfeldwebel Michael Kosog und Irene Condé. Foto:(© C.Pietsch/BSprA) Lupe
V.l.n.r.: Sigrid Heine, Präsident Wolfgang Steimels, Fr. Dr. Schreckling von der Gruppe Füreinander, Fr. Sauer-Roos von der Elterninitiative herzkranker Kinder und Jugendlicher Bonn, Vizepräsidentin Maria Anna Wessel, Stabsfeldwebel Michael Kosog und Irene Condé.
Foto:(© C.Pietsch/BSprA)

"Da werden sich unsere Gruppenmitglieder aber freuen", strahlte Frau Dr. Schreckling von der Hürther Gruppe Füreinander, als Präsident Steimels ihr am Mittwoch, dem 4. März, den symbolischen Spendenscheck über 1600,- Euro überreichte. Und auch Fr. Sauer-Ross, die als Vertreterin der Elterninitiative herzkranker Kinder und Jugendlicher Bonn e.V. den in gleicher Höhe dotierten Spendenscheck entgegennahm, war glücklich: "Damit können wir unseren herzkranken Kindern eine kardiologisch betreute Sportfreizeit ermöglichen!"

Bei dem Treffen zu Kaffee und Kuchen, an dem neben den Bedachten auch die Vertreter des Organisationsteams, Vizepräsidentin Maria Anna Wessel und Frau Irene Condé für die Personalvertretung teilnahmen, lobte Präsident Steimels das Engagement der Beschäftigten: "Jahr für Jahr machen die Dachboden- und Kellerfunde, die vielen Buchspenden und die zahlreichen leckeren Kuchen eine großzügige Spende an soziale Einrichtungen möglich - das ist nicht selbstverständlich und verdient große Anerkennung!" So dankte er neben Frau Sigrid Heine auch Stabsfeldwebel Michael Kosog, der sich als Teil des Organisationsteams beim zurückliegenden Basar ein letztes Mal eingebracht hat.

Der stolze Betrag jedenfalls wird für eine gute Sache verwendet werden, versicherte Frau Dr. Schreckling. Als Vorsitzende der Gruppe Füreinander, die an Alzheimer oder Demenz Erkrankte betreut und so pflegende Angehörige entlastet, erläuterte sie die Angebote der Gruppe: "Halbtagsbetreuung, Beratungsangebote, Rehasport und gemeinsame Veranstaltungen - all dies ist spendenfinanziert. So hilft uns Ihre Spende, Demenzkranken und Angehörigen in einem schwierigen Lebensabschnitt Hilfe und Halt zu bieten."

"Die Diagnose einer Herzkrankheit ist für Kinder und Eltern erst einmal ein Schock", weiß Frau Sauer-Roos von der Elterninitiative herzkranker Kinder. "Wir möchten den betroffenen Familien das Gefühl vermitteln, dass sie mit ihrem Schicksal nicht alleine sind in dieser schwierigen Situation". Dazu bietet der Verein einen dauerhaften Betreuungsdienst für betroffene Familien während eines Klinikaufenthalts an, Spielgeräte, klinische Gerätschaften und sogar "Elternzimmer" wurden finanziert: "So können die meisten Kinder ihre Eltern ganz in der Nähe wissen, was gerade auch bei komplexen Behandlungssituationen Sicherheit und Vertrauen schafft!"

Die Elterninitiative herzkranker Kinder und Jugendlicher Bonn e.V. und die Gruppe Füreinander waren von den Organisatorinnen und Organisatoren des 25. Weihnachtsbasars ausgewählt worden. Beide Initiativen engagieren sich gemeinnützig für die Menschen in Hürth und Umgebung und sind dabei auch auf Spenden angewiesen. Die Elterninitiative entstand 1996 aus persönlicher Betroffenheit und in enger Zusammenarbeit mit der Kardiologischen Abteilung und den Seelsorgerinnen der Universitätskinderklinik Bonn. Die Gruppe Füreinander gehört zur Arbeitsgemeinschaft für psychisch Kranke im Erftkreis e.V.



Stand vom 11.03.2015 | Text/Bild : C.Pietsch/BSprA