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Heeresspezifisch und einsatzrelevant: Ein neues Wörterbuch verbessert die Interoperabilität

Übungseinsatz des Heeres. Foto: Armin Kranz, SMD 2 Lupe
Übungseinsatz des Heeres.
Foto: Armin Kranz, SMD 2

Von "AEROMEDEVAC" über "post-crisis rehabilitation" bis zur "zivil-militärischen Zusammenarbeit": Das Wörterbuch enthält heeresspezifische, einsatzrelevante Terminologie und ist als Hilfsmittel für die fachliche Kommunikation sowie das Übersetzen und Erschließen von Fachtexten gedacht. Damit soll die internationale Zusammenarbeit beispielsweise bei Auslandseinsätzen und bei der gemeinsamen Ausbildung erleichtert werden.

Das Wörterbuch wurde von einer Arbeitsgruppe bestehend aus Offizieren des Heeres, britischen und US-amerikanischen Verbindungsoffizieren sowie Sprachmittlern und Terminologen des Bundessprachenamtes erstellt. Ausgehend von den in der Bundessprachenamt-eigenen Datenbank LEXIS erfassten Begriffen und durch die Auswertung von nationalen und internationalen Dienstvorschriften sowie Standardisierungsübereinkommen der NATO nahm diese Arbeitsgruppe eine Auswahl heeresspezifischer und einsatzrelevanter Terminologie vor, die dem spezifischen Bedarf von Landstreitkräften im Einsatz Rechnung trägt. Darüber hinaus enthält das Wörterbuch auch für Landstreitkräfte relevante Bezeichnungen deutscher Dienststellen, Einrichtungen und Dienststellungen.

Für Bedarfsträger im Geschäftsbereich des BMVg stellt das Wörterbuch damit das für die fachliche Verständigung benötigte Vokabular zur Verfügung, um die Zusammenarbeit mit Kräften anderer Nationen zu erleichtern. Die von der Arbeitsgruppe festgelegten deutschen Entsprechungen für englischsprachige Fachwörter bzw. die englischsprachigen Entsprechungen deutscher, überwiegend bundeswehrspezifischer Fachwörter sollen zu einem einheitlichen Sprachgebrauch beitragen. Es steht ab sofort sowohl im Vorschriftenportal des Fachinformationszentrums der Bundeswehr (FIZBw) als auch auf der Intranetseite des Bundessprachenamtes als .pdf-Dokument zum Herunterladen bereit.



Stand vom 05.11.2012 | Text: BSprA/SMD 2/PrSt | Foto: Armin Kranz, SMD 2