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Neue Dienststellenbezeichnungen im Fokus

Schnell auf neue Entwicklungen sprachlich reagiert: Angehörige der Abteilungen SMD und S erarbeiteten gemeinsam englische Äquivalente für Bezeichnungen von Bundeswehrdienststellen. Foto: Dorothea Jadasz (SMD 1) Lupe
Schnell auf neue Entwicklungen sprachlich reagiert: Angehörige der Abteilungen SMD und S erarbeiteten gemeinsam englische Äquivalente für Bezeichnungen von Bundeswehrdienststellen.
Foto: Dorothea Jadasz (SMD 1)

Das Stationierungskonzept 2011, das der Bundesminister der Verteidigung am 26. Oktober 2011 vorgestellt hat, gibt Aufschluss darüber, wo und in welchem Umfang die Bundeswehr in Deutschland künftig Standorte mit wie vielen Dienstposten unterhalten wird. Um der Umstrukturierung auch sprachlich Rechnung zu tragen, hat unter Federführung von SMD 2 eine aus Terminologen, Überprüfern und Sprachlehrern bestehende Arbeitsgruppe englische Äquivalente für die Bezeichnungen von neu aufgestellten oder umbenannten Bundeswehrdienststellen festgelegt. Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, in die amerikanische, britische, kanadische und deutsche Muttersprachler Erfahrungen aus ihren unterschiedlichen Verwendungen im Bundessprachenamt einbrachten, erwies sich dabei als äußerst positiv.

Die Arbeitsergebnisse sind bereits in der Terminologiedatenbank LEXIS abfragbar und für die vom Führungsstab der Streitkräfte in Auftrag gegebene englische Übersetzung des Stationierungskonzepts verwendet worden.

Die Grundlagen für eine Vereinheitlichung des Sprachgebrauchs sind geschaffen, auch wenn die im Stationierungskonzept enthaltenen deutschen Dienststellenbezeichnungen zurzeit noch unter dem Vorbehalt der Vorläufigkeit stehen. Die endgültigen Bezeichnungen werden erst zu einem späteren Zeitpunkt vom Bundesministerium der Verteidigung festgelegt.



Stand vom 22.12.2011 | Text: Armin Kranz (SMD 2), Foto: Dorothea Jadasz (SMD 1)