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Verabschiedung des Dienstältesten Offiziers beim Bundessprachenamt und Kommandoübergabe

Nach der Verabschiedung und Kommandoübergabe im Bundessprachenamt: V.l.n.r.: Brigadegeneral Volker Barth, der neue Dienstälteste Offizier Norbert Simons mit seinem Vorgänger Oberstleutnant Mathias Köhler und Präsident Wolfgang Steimels. Foto: BSprA L.Erk Lupe
Nach der Verabschiedung und Kommandoübergabe im Bundessprachenamt: V.l.n.r.: Brigadegeneral Volker Barth, der neue Dienstälteste Offizier Norbert Simons mit seinem Vorgänger Oberstleutnant Mathias Köhler und Präsident Wolfgang Steimels.
Foto: BSprA L.Erk

Seit 2004 prägte Oberstleutnant Mathias Köhler (59) als Dienstältester Offizier und Leiter des Militärischen Anteils das Bild des Bundessprachenamtes erheblich mit. Er war nicht nur für die militärische Führung der deutschen Soldatinnen und Soldaten und die Betreuung der ausländischen Lehrgangsteilnehmer zuständig, sondern hat sich in besonderer Weise auch um den Austausch mit der Hürther Bevölkerung verdient gemacht.

Interkulturelle Integration

Gerade dieses Engagement für Integration und Austausch wurde anlässlich der Verabschiedung Köhlers und der Kommandoübergabe an seinen Nachfolger während einer Feierstunde im Bundessprachenamt in Hürth am 29. Juni besonders hervorgehoben. Der Präsident des Bundessprachenamtes, Wolfgang Steimels, betonte in seiner Rede, dass Oberstleutnant Köhler stets mit Sachverstand, Pragmatismus und viel Herz seine Aufgaben im Bundessprachenamt umgesetzt habe. Präsident Steimels dankte dem bisherigen "DO" ganz persönlich dafür, dass seine positive interkulturelle Integrationsarbeit dem gesamten Bundessprachenamt zugute kam. Mit Köhlers Wirken verbände sich zudem eine bessere Betreuung der Soldatinnen und Soldaten am Bundessprachenamt. Nicht nur die Ausstattung der Unterkünfte mit mehr Fernsehgeräten und Telefonanschlüssen, die Einrichtung eines Internet-Cafés sowie der Bau einer Grillhütte seien unmittelbar auf Köhlers Initiative zurückzuführen.

Dank für Verdienste

Auch Brigadegeneral Volker Barth, als Stellvertreter des Amtschefs Streitkräfteamt, Kommandeur Bundeswehrschulen und General Streitkräftegemeinsame Ausbildung militärischer Vorgesetzter des Dienstältesten Offiziers beim Bundessprachenamt, lobte in seiner Rede Köhlers Verdienste. "Sie haben das Bundessprachenamt bekannt gemacht und bekannt gehalten", betonte General Barth und dankte darüber hinaus für alles, was Köhler in seinen 40 Dienstjahren für die Bundeswehr und die Bundesrepublik Deutschland geleistet hat. Insbesondere betonte der General dabei die Leistungen zur Integration von ausländischen Soldatinnen und Soldaten im Bundessprachenamt und ihre Einbindung in die Bevölkerung.

Köhler bleibt Hürth erhalten

Der Bürgermeister der Stadt Hürth, Walter Boecker, zeigte in seinem Grußwort seine besondere Freude darüber, dass Köhler nach seiner nun erfolgten Zurruhesetzung weiterhin in der Stadt des Hauptsitzes des Bundessprachenamtes wohnen wird. Er freue sich darauf, dass Köhler damit auch nach seiner aktiven Zeit in der Bundeswehr dem städtischen und kulturellen Leben erhalten bleibe. Als Dank und Zeichen der Anerkennung überreichte er Köhler einen Fan-Schal der Stadt Hürth.

Herz schlägt weiterhin in der Truppe

Köhler selbst blickte in seiner Abschiedsrede vor rund 150 Gästen auf seine vergangenen 40 Dienstjahre zurück und dankte allen Kameraden und Kollegen für seine Dienstzeit. "Ohne Sie wäre ich nichts!", so der bisherige Dienstälteste Offizier. Dabei zeigte sich Köhler sehr zufrieden mit seinem Berufsleben. Er schaue auf schöne Verwendungen, Standorte und Regionen zurück und sein Herz schlage nach wie vor in der Truppe. Gerade die soldatische Corporate Identity sei ausgesprochen wichtig für seine Berufszufriedenheit gewesen. In Hürth sei er auf ein herzliches und frohes Miteinander getroffen, weshalb er auch Hürther bleiben möchte.

Nachfolger besuchte bereits Sprachlehrgang

Seinem Nachfolger, Oberstleutnant Norbert Simons (54), wünschte der bisherige Dienstälteste Offizier eine glückliche Hand bei der Erfüllung seines Auftrages. Dass dieser hierfür gute Voraussetzungen mitbringt, bestätigte Brigadegeneral Volker Barth. Er verwies darauf, dass Oberstleutnant Simons mehrere Monate lang einen Sprachkurs in Hürth besuchte, Englisch, Französisch und Slowakisch spricht und bereits in verschiedenen internationalen Verwendungen wirken konnte. Nicht zuletzt durch seine vier Auslandseinsätze sieht General Barth den neuen Dienstältesten Offizier gut auf seine kommende Tätigkeit vorbereitet. Er sei sich sicher, dass der Militärische Anteil des Bundessprachenamtes bei Oberstleutnant Simons in besten Händen sei, so Barth. Präsident Steimels hieß den neuen "DO" nicht nur aufs herzlichste willkommen - er überreichte der Ehefrau von Oberstleutnant Simons auch gleich einen Blumenstrauß: "Vorab als kleines Schmerzensgeld für die eine oder andere Überstunde außerhalb der normalen Arbeitszeit", die in der neuen Verwendung von Oberstleutnant Simons zu erwarten sei.

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Erhielt das Verbandsabzeichen des Militärischen Anteils beim Bundessprachenamt, das bisher die Uniformjacke von Mathias Köhler zierte: Der neue Dienstälteste Offizier, Norbert Simons. Foto: BSprA L.Erk Lupe
Erhielt das Verbandsabzeichen des Militärischen Anteils beim Bundessprachenamt, das bisher die Uniformjacke von Mathias Köhler zierte: Der neue Dienstälteste Offizier, Norbert Simons.
Foto: BSprA L.Erk
Rund 150 Gäste folgten der Einladung zur Verabschiedung und Kommandoübergabe in der Mehrzweckhalle des Bundessprachenamtes in Hürth. Foto: BSprA L.Erk Lupe
Rund 150 Gäste folgten der Einladung zur Verabschiedung und Kommandoübergabe in der Mehrzweckhalle des Bundessprachenamtes in Hürth.
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Überreichte dem bisherigen Lupe
Überreichte dem bisherigen "DO" einen Fanschal der Stadt Hürth: Bürgermeister Walther Boecker bei der Verabschiedung am 29. Juni.
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V.l.n.r.: Ehepaar Simons, Brigadegeneral Barth, Brigadegeneral Richter, Brigadegeneral Braunstein und Bürgermeister Boecker neben den Abteilungsleitern des Bundessprachenamtes. Foto: BSprA L.Erk Lupe
V.l.n.r.: Ehepaar Simons, Brigadegeneral Barth, Brigadegeneral Richter, Brigadegeneral Braunstein und Bürgermeister Boecker neben den Abteilungsleitern des Bundessprachenamtes.
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Die musikalische Umrahmung erfolgte durch das Holzbläserquartett des Musikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Stabsfeldwebel Christoph Schmitz. Foto: BSprA L.Erk Lupe
Die musikalische Umrahmung erfolgte durch das Holzbläserquartett des Musikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Stabsfeldwebel Christoph Schmitz.
Foto: BSprA L.Erk
Präsident Steimels überreichte einen Blumenstrauß an Frau Simons als kleines Schmerzensgeld für die eine oder andere zu erwartende Überstunde ihres Ehegatten. Foto: BSprA L.Erk Lupe
Präsident Steimels überreichte einen Blumenstrauß an Frau Simons als kleines Schmerzensgeld für die eine oder andere zu erwartende Überstunde ihres Ehegatten.
Foto: BSprA L.Erk
Umrahmt von Erinnerungsfotos an das Wirken von Oberstleutnant Mathias Köhler und Flaggen der Staaten, aus denen ausländische Lehrgangsteilnehmer stammen, fand im Anschluss an die Feierstunde ein Empfang statt. Foto: BSprA L.Erk Lupe
Umrahmt von Erinnerungsfotos an das Wirken von Oberstleutnant Mathias Köhler und Flaggen der Staaten, aus denen ausländische Lehrgangsteilnehmer stammen, fand im Anschluss an die Feierstunde ein Empfang statt.
Foto: BSprA L.Erk


Stand vom 08.07.2010 | Text: Presse/ Wolfgang Sender