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Terminologie gemeinsam erarbeitet

Alles genau geprüft - AN Jacques-Laurent Lupak, SMD 2, HFw Pascal Würdig, SanZ Kerpen, und OTA Dr. Bernard Leycure, Fü San, (v.l.n.r.) hatten viel Gesprächsstoff. (Foto: A. Kranz, SMD 2)Lupe
Alles genau geprüft - AN Jacques-Laurent Lupak, SMD 2, HFw Pascal Würdig, SanZ Kerpen, und OTA Dr. Bernard Leycure, Fü San, (v.l.n.r.) hatten viel Gesprächsstoff. (Foto: A. Kranz, SMD 2)

"Wie lassen sich Dienststellen- und Dienststellungsbezeichnungen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr korrekt und vor allem verständlich in der Fremdsprache wiedergeben, wenn doch die militärischen Strukturen und Traditionen in Deutschland und Frankreich ganz unterschiedlich sind? Es ist sehr wichtig, dass wir Antworten auf diese Frage finden," betonte Oberstarzt Dr. Bernard Leycure, französischer Verbindungsoffizier im BMVg in Bonn, als er eine deutsch-französische Expertengruppe zu eintägigen Fachgesprächen im Führungsstab des Sanitätsdienstes (Fü San) begrüßte. Vertreter des Sanitätsdienstes der Bundeswehr und der französischen Armee sowie Terminologen aus dem BSprA waren auf Initiative von SMD 2 zusammengekommen, um darüber zu beraten, wie Fachausdrücke treffend übersetzt werden können. Angesichts der engen deutsch-französischen Kooperation in Großverbänden auf europäischer Ebene, vor allem aber wegen der gemeinsamen Dienstverrichtung von Franzosen und Deutschen in Einsatzlazaretten bei Auslandseinsätzen kommt zuverlässig recherchierter Terminologie eine große Bedeutung zu.

Vorbereitet worden war die Veranstaltung im Ministerium von Jacques-Laurent Lupak, französischer Muttersprachler und Terminologe im Referat SMD 2, der zusammen mit Armin Kranz, Referent für Terminologie im Referat SMD 2, an den Fachgesprächen teilnahm. Für die Überarbeitung der ZDv 65/350 "Bezeichnungen deutscher Dienststellen, Einrichtungen und Dienststellungen mit englischer und französischer Übersetzung" und für die französische Fassung der HDv 100/100 "Truppenführung von Landstreitkräften" benötigte Übersetzungen wurden intensiv und zielgerichtet im Fü San diskutiert.

Militärische Vertreter beider Länder, die aus ihrem reichen Erfahrungsschatz schöpften, französische Muttersprachler und deutsche Muttersprachler sowie Terminologen, die auf sprachliche Genauigkeit achteten, arbeiteten engagiert für eine gemeinsame Sache, für die es sich lohnt, aktiv zu werden. "Unsere Ergebnisse können sich sehen lassen. Sie kommen den Soldaten und dem Sprachendienst der Bundeswehr gleichermaßen zugute. Wir werden weitermachen, denn es gibt noch viel zu tun," so lautete dann auch die einhellige Meinung aller, die trotz dichten Schneetreibens im Dezember nach Bonn gekommen waren.

Nach erfolgter Mitprüfung des Ergebnisprotokolls im Fü San werden die verabschiedeten Übersetzungen in die Datenbank LEXIS eingearbeitet.


Bilder

Die Vertreter des BSprA und ihr Gastgeber: AN Jacques-Laurent Lupak, SMD 2, OTA Dr. Bernard Leycure, Fü San, RR z.A. Armin Kranz, SMD 2 (v.l.n.r.)(Foto: P. Würdig, SanZ Kerpen) Lupe
Die Vertreter des BSprA und ihr Gastgeber: AN Jacques-Laurent Lupak, SMD 2, OTA Dr. Bernard Leycure, Fü San, RR z.A. Armin Kranz, SMD 2 (v.l.n.r.)
(Foto: P. Würdig, SanZ Kerpen)

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Stand vom 17.12.2008 | Text: Armin Kranz, SMD 2 | Fotos: Armin Kranz, SMD 2, Pascal Würdig, SanZ Kerpen