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Terminologen treffen sich in Wien

Die Teilnehmer der 29. Sitzung des RaDT. Foto: Bundessprachenamt/ ORR'in ReisnerLupe
Die Teilnehmer der 29. Sitzung des RaDT.
Foto: Bundessprachenamt/ ORR'in Reisner

Der Rat für Deutschsprachige Terminologie (RaDT) ist ein Expertengremium, das durch eine Initiative der UNESCO-Kommissionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz entstanden ist. Darin sind etwa 25 Mitglieder vertreten, die sich in Organisationen, Verbänden, Behörden, der Wirtschaft sowie Institutionen der Aus- und Weiterbildung im deutschsprachigen Raum mit terminologischen Fragestellungen, Anwendungen und Ausbildungsinhalten beschäftigen. Zu den Aufgaben des RaDT gehört es, die Bedeutung der Terminologie im deutschsprachigen Raum bewusst zu machen und die Zusammenarbeit im Bereich der Terminologie zu fördern. Außerdem werden terminologiepolitische und -strategische Leitlinien erarbeitet. Die Mitglieder kommen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Luxemburg, Italien (Südtirol) und Dänemark.

Gastgeber der zweiten Sitzung des RaDT in diesem Jahr war das Sprachinstitut des österreichischen Bundesheeres (SIB) an der Landesverteidigungsakademie (LVAk). Für das Bundessprachenamt nahm ORR'in Annette Reisner, Referentin für Terminologie im Referat SMD 2, an dem Treffen teil. Schon seit vielen Jahren pflegen die beiden Organisationen intensive fachliche Kontakte.

Die Teilnehmer wurden durch Brigadier Walther, Leiter des SIB, zu Beginn der Sitzung begrüßt. Er stellte sein Institut in einem kurzen Vortrag vor. Dr. Walter Wintschalek und Jürgen Kotzian, die das Bundessprachenamt schon mehrfach besuchten, nahmen als Vertreter des SIB an der Sitzung teil und organisierten sie.

Das derzeitige Vorhaben des RaDT ist die Erarbeitung eines Strategiepapiers, in welchem die Terminologie als wichtiger Wirtschaftsfaktor beschrieben wird und das an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verteilt werden soll. Darin wird verdeutlicht, dass gut erarbeitete, bewusst eingesetzte und durchgesetzte Terminologie wesentlich zur Qualitätssicherung, zur Rechtssicherheit, zur präzisen fachlichen Verständigung und zur Verständlichkeit in einem Unternehmen beiträgt. Terminologiearbeit vereinheitlicht den verwendeten Fachwortschatz und hilft widersprüchliche oder gar fehlerhafte Benennungen zu vermeiden.

Alle bisherigen Veröffentlichungen sowie weitere Informationen über die Tätigkeiten und Mitglieder des RaDT sind im Internet unter www.radt.org zu finden.


Bilder

Donatella Pulitano im Gespräch mit Dr. Walter Wintschalek und Jürgen Kotzian. Foto: Bundessprachenamt/ ORR'in Reisner Lupe
Donatella Pulitano im Gespräch mit Dr. Walter Wintschalek und Jürgen Kotzian.
Foto: Bundessprachenamt/ ORR'in Reisner
Professor Dr. Klaus-Dirk Schmitz, FH Köln, Leonhard Neycken, Stellvertretender Vorsitzender des RaDT, Donatella Pulitano, Vorsitzende des RaDT, Brigadier Walther, Leiter des SIB, Dr. Walter Wintschalek und Jürgen Kotzian vom SIB (v.l.n.r.) Foto: Bundessprachenamt/ ORR'in Reisner Lupe
Professor Dr. Klaus-Dirk Schmitz, FH Köln, Leonhard Neycken, Stellvertretender Vorsitzender des RaDT, Donatella Pulitano, Vorsitzende des RaDT, Brigadier Walther, Leiter des SIB, Dr. Walter Wintschalek und Jürgen Kotzian vom SIB (v.l.n.r.)
Foto: Bundessprachenamt/ ORR'in Reisner
Stiftkaserne in Wien. Foto: Bundessprachenamt/ ORR'in Reisner Lupe
Stiftkaserne in Wien.
Foto: Bundessprachenamt/ ORR'in Reisner

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Stand vom 03.12.2008 | Text|Fotos: Bundessprachenamt/ ORR'in Reisner