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NATO führte Workshop zu Terminologiedatenbanken durch

Die Bundesrepublik Deutschland wurde durch RR z.A. Armin Kranz, AN'in Gabriele Montani und KKpt Dr. Marco Schmitz (v.l.n.r.) bei der NATO vertreten.Lupe
Die Bundesrepublik Deutschland wurde durch RR z.A. Armin Kranz, AN'in Gabriele Montani und KKpt Dr. Marco Schmitz (v.l.n.r.) bei der NATO vertreten.

Vom 28. bis 30. Oktober trafen sich auf Einladung der NATO Standardization Agency (NSA) Vertreter aus NATO-Mitgliedstaaten zu einem Informationsaustausch über Terminologieverwaltungssysteme im Hauptquartier des Atlantischen Bündnisses in Brüssel. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Neuentwicklung der Terminologiedatenbank der NATO, die nach Fertigstellung über das Internet abfragbar sein soll. Unter Federführung von Ian Jones, dem Leiter des SHAPE Linguistic Service, wurde der Entwurf für die Struktur der künftigen Datenbank intensiv diskutiert. Besondere Berücksichtigung hierbei fanden vor allem die praktischen Erfahrungen der Sprachendienste der NATO und die Bedürfnisse der potenziellen Nutzer. Die während des Workshops erzielten Ergebnisse fließen ein in die Fortschreibung der "Guidance for the Development and Publication of NATO Terminology", die als Grundlagendokument maßgeblich für die Terminologiearbeit auf NATO-Ebene ist.

Ergänzt wurden die Diskussionen durch die Präsentation ausgewählter Terminologiedatenbanken, die in der NATO zum Einsatz kommen. Auf großes Interesse stieß der deutsche Vortrag über die Datenbanksysteme LEXIS und MultiTerm, denn er ermöglichte den Workshop-Teilnehmern einen guten Einblick in die Terminologiearbeit im Sprachendienst der Bundeswehr.

Als deutsche Fachvertreter nach Brüssel entsandt worden waren AN'in Gabriele Montani und RR z.A. Armin Kranz, beide BSprA - Referat SMD 2 "Terminologie und Grundlagen sprachtechnologische Verfahren", sowie KKpt Dr. Marco Schmitz, FüAkBw - Dezernat "Grundlagen / Zuarbeit Bundesministerium der Verteidigung".


Bilder

Ian Jones, der Verfasser der unter der Bezeichnung AAP-53 bekannten Guidance for the Development and Publication of NATO Terminology, vermittelte Kompliziertes anschaulich und allgemein verständlich. Lupe
Ian Jones, der Verfasser der unter der Bezeichnung AAP-53 bekannten "Guidance for the Development and Publication of NATO Terminology", vermittelte Kompliziertes anschaulich und allgemein verständlich.
Der Workshop wurde im NATO-Hauptquartier in Brüssel durchgeführt. Lupe
Der Workshop wurde im NATO-Hauptquartier in Brüssel durchgeführt.

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Stand vom 12.11.2008 | Text und Fotos: A. Kranz (SMD 2)