Jahrestagung der Schwerbehinderten des Bundessprachenamtes

Foto: Bundessprachenamt/Linda Woitha.
Die Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen im Bundessprachenamt, Johannes Schwarz, führte am 23. Oktober 2008 die Jahresversammlung der Schwerbehinderten und gleichgestellten Personen im Bundessprachenamt in Hürth durch. Insgesamt rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Zentrale in Hürth wie auch aus dem dezentralen Bereich sprachen hier über die Belange der Schwerbehinderten und gleichgestellten Personen.
In seinem Tätigkeitsbericht hob Johannes Schwarz hervor, dass im Bundessprachenamt in Hürth derzeit mindestens 48 Schwerbehinderte und vier gleichgestellte Personen tätig seien. Im dezentralen Bereich des Bundessprachenamtes sind darüber hinaus mindestens 16 weitere Schwerbehinderte und zwei Gleichgestellte tätig. Genaue Zahlen lagen Schwarz bis zur Tagung noch nicht vor, er schätzt aber eine Gesamtzahl von 85 Schwerbehinderten und Gleichgestellten im gesamten Sprachenamt. "Dies sind immerhin zwischen 7 und 8 Prozent der gesamten Belegschaft", so Schwarz. In letzter Zeit sei der Anteil der Schwerbehinderten am Gesamtpersonalumfang jedoch tendenziell gesunken, erläuterte Schwarz. Dies liege vornehmlich daran, dass einige Schwerbehinderte aus dem Dienst ausgeschieden sind und insgesamt Stellen seltener nachbesetzt würden.
Foto: Bundessprachenamt/Linda Woitha.
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Präsident Wolfgang Steimels, der an der gesamten Veranstaltung teilnahm, dankte Johannes Schwarz und Stellvertreter André Bredemeier für ihre Arbeit. Die stetige Ermahnung zu Verbesserungen sei aus seiner Sicht ausgesprochen wichtig. Er schätzte auch die positiven Signale, die Johannes Schwarz insgesamt gesendet hatte. "Ich möchte das hier in aller Klarheit sagen: Die Interessen und Anliegen der Schwerbehinderten und gleichgestellten Personen liegen mir als Präsident sehr am Herzen", so Steimels. "Wenn behinderte Kolleginnen und Kollegen ein Problem haben, können Sie sich über ihre Abteilungsleiter sowie Herrn Schwarz auch jederzeit an mich wenden, damit wir gemeinsam eine Lösung finden."
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Marlies Wendt vom Integrationsamt Köln verwies in ihrem Redebeitrag darauf, dass das Bundessprachenamt in ihrem Amt ein völlig unbeschriebenes Blatt sei. Ihr sei noch kein einziges Kündigungsverfahren im Bundessprachenamt gegen einen Schwerbehinderten bekannt. "Das spricht doch für ein sehr gutes Klima im Bundessprachenamt", so Frau Wendt.
Michael Heitfeld von der Hauptschwerbehindertenvertretung verwies in seinem Redebeitrag auf aktuelle Entwicklungen des SGB IX, des Alterszeitanpassungsgesetzes und berichtete über die Folgen von Strukturanpassungen und Weiterqualifizierungen für Menschen mit Behinderungen. Er informierte darüber hinaus über die Ergebnisse einer Befragung, nach der der Informationsstand vieler Schwerbehinderter in der Bundeswehr über ihre Rechte noch unzureichend sei und verbessert werden sollte. Er warb insbesondere für eine Teilnahme der Schwerbehinderten und gleichgestellten Personen am Angebot des Behindertensports in der Bundeswehr.
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