Terminologie im Zeichen der Transformation
Die Terminologiekonferenz des Militärausschusses der NATO, das größte Fachgremium seiner Art innerhalb des Atlantischen Bündnisses, tagte vom 6. bis 10. Oktober 2008 in Brüssel. Den Themenschwerpunkt der vom Office of NATO Terminology Coordination (ONTC) ausgerichteten Veranstaltung bildete die Fortschreibung des "NATO Glossary of Terms and Definitions / Glossaire OTAN de termes et définitions". Dieses renommierte Nachschlagewerk soll Anfang kommenden Jahres unter dem Titel "Allied Administrative Publication 6" veröffentlicht werden.
Auch das Bundessprachenamt war im NATO-Hauptquartier vertreten: RR z.A. Armin Kranz, Referent im Referat SMD 2, hatte die Aufgabe, gemeinsam mit OTL i.G. Martin Fahlbusch und KKpt Dr. Marco Schmitz von der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw) die mit dem Führungsstab der Streitkräfte (Fü S) ausgearbeitete deutsche Position zu allen zu verabschiedenden Definitionen militärischer Begriffe auf Englisch oder auf Französisch zu erläutern. Im Rahmen der Mitprüfung dieser Definitionen waren dem Fü S aus dem Bundesministerium der Verteidigung und dessen nachgeordneten Bereich detaillierte Stellungnahmen zugeleitet worden, über die die NATO durch ein von RR z.A. Kranz verfasstes Abstract vor der Einberufung der Terminologiekonferenz informiert wurde.
Während der Abschlussbesprechung zeigte sich das ONTC mit den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden. Bezug nehmend auf eine Rede, die Vizeadmiral Juan Moreno in seiner Funktion als Direktor der NATO Standardization Agency im Laufe der Woche gehalten hatte, wurden die Bedeutung und das Zukunftspotenzial der Terminologie in einem sich rasch verändernden militärischen Umfeld erneut ausdrücklich betont.
Aus der Sicht von SMD 2 ist vor allem die exzellente Zusammenarbeit mit dem Fü S und der FüAkBw hervorzuheben, die weit über die gemeinsame Teilnahme an NATO-Terminologietagungen und deren Vorbereitung hinausgeht.
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